Susanne Zemrosser© 2004
  Diese Arbeiten sind ein Lobgesang an das Leben, jedoch unsere Verletzlichkeit und Vergänglichkeit immer im Bewusstsein habend.
Die Frau, mit den Kräften der Erde und des Himmels verbunden, diese in sich sammelnd, Leben gebend und damit auch den Tod.
Jedem Lebewesen geben wir durch die Geburt auch die Vergänglichkeit mit.
Leben und Tod, beides ist in der Blüte enthalten.
Die Frau hält die Flamme des Lebens hoch erhoben über ihrem Haupt, wissend um das Geheimnis des Lebens, in dem der Tod immer enthalten ist.
Es sind Arbeiten über den Beginn, wenn Leben eine Form anzunehmen beginnt, mit einem leisen Ahnen was davor war, über das Glühen, Keimen, Erblühen, über Verbundenheit und Einssein innerhalb eines großen Ganzen, über die Gegenwärtigkeit des Todes und das Bewusstsein der eigenen Verletzlichkeit, über das Heilen und Gesunden in einer kranken Welt, über den Versuch zu verbinden, was getrennt schien, um ganz zu werden, über Demut vor dem Leben und den Tod, darüber, wieder das richtige Maß zu finden, das Leben zu achten und die Vergänglichkeit, sich zu konfrontieren, nicht auszuweichen, tiefer zu schürfen und das Leben nicht davongleiten zu lassen, in Oberflächlichkeiten und Unwichtigem, darüber wahrer und wesentlicher zu werden, und einfach, heller und transparenter.
50 x 50 und 50 x 25 cm      1997 /98    
 
 
         
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